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Gemeinsam für den Radverkehr in Uelzen

Diese Woche feiert das Fahrrad seinen 200. Geburtstag. Noch heute ist das Fahr­rad welt­weit das am meis­ten genutzte Trans­port­mit­tel und ein zen­tra­les Ele­ment für die Ent­wick­lung einer nach­hal­ti­gen und zukunfts­fä­hi­gen Mobi­li­tät. Grund genug in diesem Zusammenhang auch einen Blick auf die Hansestadt Uelzen zu werfen, die im vergangenen Jahr mit  der Umsetzung eines Radverkehrskonzeptes begonnen hat. „Unser Ziel ist, mehr Menschen aufs Rad zu holen. Natürlich fürs Klima, aber auch für unsere Gesundheit und nicht zuletzt auch für die städtische Aufenthaltsqualität“, hatte Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull angekündigt.

Ein wichtiger Punkt im Uelzener Radverkehrskonzept ist die Verbesserung des Fahrbahnbelags von Radwegen. Der holprige und zugewachsene Weg von Veerßen kommend entlang der Ilmenau und des Königsbergs zur Greyerstraße wird derzeit saniert. Dort können Radfahrer demnächst wieder fernab vom Autoverkehr in die Stadt gelangen. Bereits erneuert  wurde  der Abschnitt am Ilmenauufer  zwischen Gudesstraße und Brückenstraße. Für diese Baumaßnahmen erhält die Hansestadt Zuschüsse aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums.

Neben gut befahrbaren Radwegen gilt für die Klimaschutz- und Radverkehrsbeauftragte der Hansestadt Laura Elger auch, Fahrradständer und andere Services rund ums Radfahren zu verbessern. So informiert sie örtliche Supermärkte und Geschäfte und wirbt mit einem „Informationsblatt Fahrradfreundlicher Einzelhandel“ für hochwertige Fahrradständer.  „Das Modell „Felgenkiller“ hat ausgedient. Hochwertige Fahrradständer ermöglichen es, das Fahrrad standsicher anzulehnen und am Rahmen festzuschließen“, erklärt Elger. Das Marktcenter Uelzen hat sich dem Thema angenommen und sich durch die Radverkehrsbeauftragte beraten lassen.  Im ersten Schritt wurden neben dem Haupt- und Seiteneingang zwölf neue Fahrradbügel errichtet, damit Kunden nah am Eingang sicher parken können und die Räder vom Wind nicht umgestoßen werden. „Die neuen Fahrradständer wurden sofort genutzt“, freut sich Centermanager Frank Middendorf. Im zweiten Schritt sollen im Parkdeck überdachte Fahrradständer entstehen.

Auch die Hansestadt selbst wird das Angebot moderner Fahrradständer  im öffentlichen Raum weiter ausbauen. Bereits im vergangenen Jahr  hat die Stadt Fahrradschutzstreifen, Markierungen auf Straßen und Wegen aufgebracht sowie Bordsteine abgesenkt, um den Radverkehr zu fördern.

Auf dem Herzogenplatz errichtet die Naturstrominitiative der Stadtwerke Uelzen derzeit eine Fahrrad-Servicestation zum Laden von E-Bike Akkus, Gepäckaufbewahrung und Reifen aufpumpen. Sie wird demnächst offiziell eröffnet.

Eine Ankündigung zum Thema hat Laura Elger noch parat:  Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr nimmt Uelzen in diesem Sommer wieder am bundesweiten Fahrradwettbewerb Stadtradeln teil. Vom 21. August bis 10. September 2017 heißt es, möglichst  viele Kilometer zu radeln. Ein Aufruf der Hansestadt mit den weiteren Informationen folgt in Kürze.

Uelzens Klimaschutzmanagerin Laura Elger und Centermanager Frank Middendorf testen die neuen Fahrradständer am Marktcenter

Dieser Weg wird für Radfahrer künftig besser befahrbar sein.

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