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Klima Vorsätze Teil 2: Solarenergie nutzen

Denkanstöße und Tipps zum Energiesparen und klimafreundlichen Verhalten

Zum Jahresbeginn überprüfen viele Menschen ihr gewohntes Verhalten und fassen gute Vorsätze für das neue Jahr. Wieso nicht auch mal fragen, was man im neuen Jahr zum Klimaschutz beitragen kann?  Laura Elger, Klimaschutzmanagerin der Hansestadt Uelzen, gibt  in den nächsten Wochen Tipps, die dazu anregen das eigene Verhalten zu hinterfragen. Sie wird kleine und große Veränderungen vorschlagen. „Jeder kann helfen, den Klimawandel und die Bedrohung unserer aller Lebensgrundlage aufzuhalten“, ist Elger überzeugt.

Tipp 2: Solarenergie nutzen

Die Sonne schickt jede Menge Energie auf die Erde, die man zur Strom- und Wärmerzeugung nutzen kann. Das spart Brennstoffkosten, ist klimafreundlich und macht unabhängig von Energiepreisen. „Im Stadtgebiet Uelzen sind rund 500 Photovoltaikanlagen installiert. Das bedeutet, es sind noch reichlich ungenutzte Dachflächen vorhanden“, so die Klimaschutzmanagerin Laura Elger. Wer eine Dachfläche besitzt, sollte sich fragen, ob diese künftig für Solarenergie genutzt werden kann. Zwei Nutzungsarten sind möglich: Photovoltaik zur Erzeugung von Strom oder Solarthermie für Warmwasser und Heizung.

Trotz sinkender Einspeisevergütung sind Photovoltaikanlagen immer noch wirtschaftlich, insbesondere wenn viel Sonnenstrom selbst verbraucht wird anstatt ihn ins Netz einzuspeisen.  Wenn sich die Investitionskosten der Anlage nach einigen Jahren amortisiert haben, ist der Sonnenstrom kostenlos. Für erste Abschätzungen, ob das eigene Dach geeignet ist, gibt es Solardach-Rechner im Internet. Für die konkrete Planung und die optimale Dimensionierung empfiehlt es sich, einen Fachunternehmen oder einen unabhängigen Energieberater zu kontaktieren.

Der Staat bezuschusst die Investitionen in klimafreundliche Energien. Für Photovoltaik gibt es eine feste Vergütung für ins Netz eingespeisten Strom und über die KFW-Bank Kredite sowie Tilgungszuschüsse, wenn ein Speicher installiert wird. Für Solarthermie gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Zuschüsse entweder zur Optimierung alter Heizungen oder für neue Heizungen. Seit 2018 muss eine Förderung zwingend vor Vertragsschluss mit dem Handwerksbetrieb beantragt werden.

Wer kein Dach zur Verfügung hat, kann sogenannte Mini-Solaranlagen auf Balkon oder Terrasse installieren. Seit Herbst 2017 sind diese Anlagen  in Deutschland zugelassen und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Weiteres zum Thema bietet  die Klimaschutzmanagerin Laura Elger unter der Rufnummer 0581 - 800 6316.

 

Links zu weiterführenden Informationen zum Thema:

 

Hintergrundinformationen zu Photovoltaik

Hintergrundinformationen zu Solarthermie

 

Zuschüsse:

KFW Bank: Kredit 270 Erneuerbare Energien – Standard

KFW-Bank: Kredit 275 Erneuerbare Energien – Speicher

Bafa Förderung Solarthermie

 

Solardach Check:

Online Solardach Rechner CO2-Online

Online Solardach Rechner S+S

Solarwärme Check vor Ort: Verbraucherzentrale Niedersachsen für 40 Euro bzw. kostenlos für einkommensschwache Haushalte

 

Mini Solaranlagen:

Blog Greenpeace Energy

Blog Sonnenseite

 

Foto:© Hansestadt Uelzen / Oliver Huchthausen

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