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Bauen ohne fossile Brennstoffe

Klimafreundliches Bauen in Oldenstadt

Auf Anraten des Klimaschutzmanagements der Hansestadt Uelzen haben die Ausschüsse nun für das naturnahe Neubaugebiet "Im Deinefelde" am Oldenstädter See eine wegweisende Entscheidung getroffen: Fossile Brennstoffe d.h. Erdgas oder Erdöl werden als Energieträger für Heizsysteme im Sinne einer klimafreundlichen Siedlungsentwicklung ausgeschlossen. Zudem werden Doppelhäuser für ein energieeffizientes Bauen gestattet und eine solare Ausrichtung berücksichtigt. Im Sinne des Insektenschutzes und der Artenvielfalt werden außerdem die sogegannten "Schottergärten" nicht erlaubt. Damit setzt die Hansestadt ihre Vorgaben für eine klimafreundliche Siedlungsentwicklung aus dem 2014 per Ratsbeschluss festgelegten Klimaschutzkonzept zur Erreichung der wichtigen Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgasen um und sorgt für zukunftsgerichtetes Wohnen.

Laut Umweltbundesamt sind Gebäude in Deutschland für etwa 30% aller Treibhausgas-Emissionen verantwortlich und damit einer der wichtigsten Handlungsfelder für den Klimaschutz. Die Hansestadt Uelzen hat sich mit dieser Entscheidung für einen proaktiven Klimaschutz ausgesprochen und fordert ein Bauen über die gesetzlichen Regelungen der Energieeinsparverordnung hinaus. Wohlwissend dass sich die Bauherren mit ihren Planern, Architekten oder Bauträgern bereits seit Jahren für bestmögliche Energiestandards entscheiden und ihre Raumwärme mithilfe von Wärmepumpen, solaren Systemen, Biomasse oder über eine hochgedämmte passive Bauweisen realisieren. Auf diese Weise profitieren Bauherren auch von den zinsgünstigen Krediten der KfW und Tilgungszuschüssen bis zu 15.000 Euro. Investitionen in Gasleitungen werden obsolet. Energieautarkie und deutlich reduzierte Energiekosten sind dann die positiven Nebenwirkungen von denen Uelzener Bürgerinnen und Bürger langfristig profitieren sollen.

Allen interessierten Bauherren steht das Klimaschutzmanagement für Fragen selbstverständlich zur Verfügung!

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Ihr Klimaschutzmanagement

 

Bild Themenseite: kai kalhh auf Pixabay

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