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4. Stadtradeln beendet

Stadtradeln-Sieger geehrt - Uelzen schafft 102.828 Kilometer

 

471 Radler sind drei Wochen in die Pedale getreten: Uelzen hat zum vierten Mal beim bundesweiten Fahrradwettbewerb Stadtradeln mitgemacht und 102.828 Kilometer zurückgelegt. „Eine tolle Leistung aller Teilnehmer. Danke an die fleißigen Radler“, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt.  In sieben Kategorien wurden die Sieger jetzt im Rathaus der Hansestadt mit Urkunden und Sachpreisen geehrt.

Eine Woche nach Abschluss des Stadtradelns steht das Ergebnis für Uelzen fest. Sieben Tage hatten die Teilnehmer nach dem offiziellen Ende am 26. Juni noch Zeit, alle Kilometer zu erfassen. Der Post SV Uelzen räumte gleich in zwei Kategorien ab: Platz eins als Team mit den meisten Kilometern und größte Gruppe.  Die beste Einzelradlerin ist Gisela Wöbke mit stolzen 1.568 Kilometern - also im Durchschnitt 74,6 Kilometer pro Tag. Besonders viel Applaus bekamen die Schülerteams. Hier machte „Hansen radelt“ das Rennen mit 3.615 Kilometern.  Die beste Einzelwertung der Schüler erreichte Janne Bittkau mit 558 Kilometern. Von den insgesamt 9 Ratsmitgliedern, die dabei waren, wurde Judith Libuda als beste Radlerin ausgezeichnet. Die Gewinne wurden zum Großteil von örtlichen Unternehmen gespendet. Die Platzierung Uelzens im kommunalen Vergleich wird nach Ablauf der gesamten Stadtradeln-Aktion im Bundesgebiet im Herbst veröffentlicht.

Rund 15 Tonnen Kohlendioxid wurden beim Stadtradeln im Vergleich zum Autofahren eingespart. Neben dem Spaß am Radfahren, geht es bei der Aktion vor allem um den Klimaschutz. „Der Verzicht auf das Auto, dort wo es möglich ist, ist etwas, womit jeder einzelne von uns etwas zugunsten des Klimas tun kann“, sagt Jon Meyer, Klimaschutzmanager und Organisator der Aktion und weist auf einen bedenklichen Rekord hin: „Wir hatten dieses Jahr den heißesten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“.

Die Bestmarke des letzten Jahres von 123.394 Kilometern haben die Uelzener nicht ganz erreicht. Im Rahmen der Siegerehrung waren sich Teilnehmer und Organisatoren einig, bei der nächsten Teilnahme wieder verstärkt die Werbetrommel zu rühren, um viele Menschen für den Wettbewerb zu motivieren.

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