Die CO2-Uhr der PIK-Forschungsabteilung „Klimaökonomie und Politik – MCC Berlin“ basiert auf einem vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und veranschaulicht, wieviel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C beziehungsweise 2°C zu begrenzen. Mit einem Klick kann man die Schätzungen für beide Temperaturziele vergleichen und sehen, wieviel Zeit im jeweiligen Szenario bleibt. Sie läuft rückwärts und versinnbildlicht das für ein bestimmtes Temperaturziel noch verbleibende CO2-Budget. Basis sind der Beschluss des Pariser Weltklimagipfels von 2015, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad und möglichst auf 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.
https://www.pik-potsdam.de/Carbonclock/Carbonclock.htm
Die Uhr tickt also und zeigt, wie wenig Zeit der Politik bleibt, um zu handeln. Auf der Website kann man interaktiv nachvollziehen, welche politischen Ziele welchen Zeitrahmen für konkretes Handeln lassen: Links oben wird mit einem Klick das Szenario für das 2-Grad-Ziel angezeigt, rechts für das 1,5-Grad-Ziel; in beiden Fällen zeigt die Uhr das noch verbleibende CO2-Budget – und die verbleibende Zeit. Die CO2-Uhr bezieht sich ausschließlich auf das verbleibende Restbudget für CO2. Aber bei der Berechnung dieses Restbudgets wird der Beitrag anderer Treibhausgase zur Erderhitzung im Voraus abgezogen (Näheres dazu siehe hier).
Weiterführende Informationen auf den Seiten des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
‹ zurück