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Corona: Informationen zur Impfung (Stand: 13. Januar 2021)

Informationen zur Corona-Impfung nach derzeitigem Kenntnisstand (13. Januar 2021)

Zuerst werden folgende Personengruppen geimpft:

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
  2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  4. Personen, die in medizinischen Einrichtungen tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren […] sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante Tätigkeiten durchgeführt werden
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Seit dem 27. Dezember werden die besonders gefährdeten Gruppen in den Heimen geimpft.

Niedersächsinnen und Niedersachsen, die älter sind als 80 Jahre, erhalten in den nächsten Tagen einen Brief des Sozialministeriums. Darin werden sie schriftlich informiert, wie sie einen Impftermin vereinbaren können (ab dem 28. Januar telefonisch unter 0800 9988665 oder online), wie der Impfvorgang ablaufen wird und dass unbedingt eine zweite Impfung notwendig ist. Aufgrund rechtlicher Hürden bei der Adressenermittlung kann es vorkommen, dass nicht alle Personen, die älter sind als 80 Jahre, den Brief erhalten. Es sind aber alle ab einem Alter von 80 Jahren auch dann impfberechtigt, wenn sie kein Schreiben erhalten haben!

Das Impfen der nicht in Heimen lebenden Über-80-Jährigen soll im Februar beginnen.

Bei der Terminvereinbarung werden persönliche Daten erfasst (Alter, Vorerkrankungen und Beruf). Folgt daraus, dass die Bürgerin oder der Bürger zu einer der Personengruppen gehört, die vorrangig geimpft werden sollen, wird ein Termin in einem Impfzentrum der Wahl vereinbart. Andere Personen können sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut anmelden.

Wenn Sie gesundheitsbedingt auf einen Einzeltransport ins Impfzentrum angewiesen sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt und lassen sich eine Transportbescheinigung geben. Rufen Sie Ihre Krankenkasse an, um zu klären ob die Kosten übernommen werden. Wenn das nicht der Fall ist, reichen Sie Ihre Transportbescheinigung mit Ihrer Transportrechnung bitte beim Impfzentrum mit der Angabe Ihrer Kontonummer ein. Die Kosten werden Ihnen erstattet.

Sollte es Ihnen gar nicht mehr möglich sein, Ihre Wohnung/Ihr Haus zu verlassen, werden Sie zuhause geimpft, aber leider erst dann, wenn auch in Europa ein Impfstoff zugelassen ist, der keine durchgehende Kühlung benötigt und daher auch von Ihrem Hausarzt verimpft werden kann. Dies soll spätestens im Frühsommer der Fall sein.

Erst- und Zweitimpfung müssen in einem festgelegten zeitlichen Abstand erfolgen. Um dies sicherzustellen, wird bei der Terminvergabe zugleich der Termin für die Folgeimpfung vereinbart.

Eine schriftliche Terminbestätigung erfolgt per E-Mail oder per Post. In dieser wird ein QR-Code mitgeschickt, der beim Impftermin zusammen mit dem amtlichen Lichtbildausweis vorgelegt werden muss. Für einen effektiven Schutz ist es wichtig, beide Impftermine wahrzunehmen. Um ein Nichterscheinen zu vermeiden, werden die zu Impfenden vor ihrem zweiten Impftermin per E-Mail oder Post erinnert.

 

Weitere Informationen unter: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/hinweise-zur-corona-schutz-impfung-195357.html