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Bürgerbeteiligung zum nachhaltigen Mobilitätskonzept startet erfolgreich

Ein Mann mit Fahrradhelm fährt auf einem Lastenrad am Alten Rathaus vorbei.

Foto (O. Huchthausen): Ein Mobilitätskonzept für Uelzen: Die Hansestadt bezieht die Bürger ein.

Ab Ende Oktober folgt zweite Runde der Befragung

Die Uelzener Bürgerinnen und Bürger haben sich vom 14. Juni bis 5. Juli aktiv in die erste Beteiligungsphase des Mobilitätskonzeptes für die Hansestadt eingebracht. Online haben die Stadtverwaltung rund 220 ausgefüllte Fragebögen und 400 konkrete Ideen und Anregungen erreicht. Parallel zur Online-Beteiligung gingen zusätzlich über 40 Postkarten, die im Stadtgebiet verteilt wurden, mit Wünschen zum Mobilitätsgeschehen ein. „Wir freuen uns über den erfolgreichen Projektstart und die großartige engagierte Beteiligung. Auf die Auswertung der wertvollen konstruktiven Beiträge sind wir nun sehr gespannt“, sagt Karina Timmann, Klimaschutzmanagerin und Projektverantwortliche der Hansestadt Uelzen. Die Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase sind ab September unter www.mobilitaet-uelzen.de abrufbar.

Die Uelzenerinnen und Uelzener waren aufgerufen, das bestehende Mobilitätsangebot aus ihrer Sicht zu bewerten. Auf einer interaktiven Karte bestand zudem die Möglichkeit, ortsspezifische Anregungen nach Themenbereichen wie Radverkehr, Fußverkehr, Autoverkehr, E-Mobilität, Parken, Busverkehr, Schienenverkehr, Wirtschaftsverkehr oder Barrierefreiheit einzutragen. Die vielfältigen eingegangenen Hinweise, Anregungen als auch Beschwerden werden nun durch die Gutachterbüros plan:mobil und LK Argus ausgewertet. Diese fließen in die Stärken- und Schwächen-Analyse ein, die derzeit erarbeitet wird und bilden eine Grundlage für die nächsten Arbeitsphasen: Diese bestehen darin, Entwicklungsziele für die zukünftige Mobilität in Uelzen zu erarbeiten sowie konkrete Handlungskonzepte und Maßnahmen zu entwickeln.

Ab 25. Oktober ist die nächste Bürgerbeteiligungsphase geplant. Die Expertenmeinung der Uelzener Bevölkerung ist erneut gefragt: Aufbauend auf den Ergebnissen der Ist-Situation wird es darum gehen zu erfahren, wie die Uelzener Bürgerinnen und Bürger künftig mobil sein wollen. Welche Bedeutung soll Fahrrad, Bus, Auto und der Fußverkehr einnehmen, um sich durch Uelzen zu bewegen? Welche neuen Angebote und Neuregelungen sind hierfür in der Kernstadt oder den Stadtteilen erforderlich? Diese und weitere Fragen gilt es dann gemeinsam zu bearbeiten. „Schließlich möchten wir, dass die Maßnahmen im finalen Mobilitätskonzept uns in eine emissionsfreie Zukunft begleiten und dabei vor allem bürgerfreundlich ausformuliert sind“, so Timmann.