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Bürgertelefon zu Demenzfragen - Experten beraten am 23. September

Plakat zur Aktion "Demenz - wir müssen reden!" im Rahmen des Welt-Alzheimertages

Foto: Plakat Deutsche Alzheimer Gesellschaft

 

„Demenz – wir müssen reden!“ – Aktion am 23. September

Das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages lautet „Demenz – wir müssen reden“. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind Familien, die einen Menschen mit Demenz betreuen, besonderen Belastungen ausgesetzt. Viele für 2020 geplante Aktivitäten mussten abgesagt werden. Umso wichtiger ist es, im Gespräch zu bleiben und Ansprechpartner für die Familien zu sein. Das Uelzener Netzwerk Demenz bietet im Rahmen der offiziellen Woche der Demenz am Mittwoch, 23. September, in der Zeit von 14 bis 16 Uhr, eine besondere Aktion: Am Telefon beantworten Experten Fragen rund um das Thema.

Menschen mit Demenz, Angehörige und Interessierte können anonym anrufen und sich informieren. Die Fachleute kommen aus der Psychiatrischen Klinik Uelzen, der örtlichen ambulanten Pflege, Tagespflege und einem Pflegeheim sowie Beratungseinrichtungen. Auskünfte werden zum Verhalten und Umgang mit Menschen mit Demenz, zum Krankheitsbild und zu verschiedenen Demenzformen, zu Diagnose, Leistungen der Pflegeversicherung, Unterstützungs- und Entlastungsangebote für Angehörige und vielem mehr gegeben. Die Beratungsleistung ist kostenlos.

Diese Experten geben Antworten:

  • Waldemar Signus (Psychiatrische Institutsambulanz Uelzen/Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie): Tel. 0581 3895 200
  • Gabriele Witt (Paritätischer Uelzen): Tel. 0581 970717
  • Meike Riedel (Uelzener Tagesdomizil am Stadtwald): Tel. 0581 389 70 80
  • Silke Jäschke (Seniorenbüro des Kirchenkreises Uelzen): Tel. 0157 361 354 78
  • Sonja Hass (Seniorenservicebüro Uelzen): Tel. 0581 800-6287
  • Katja Schwank-Brammer (Pflegestützpunkt LK Uelzen): Tel. 0581 800-6133
  • Anne-Kathrein Agha (Seniorenresidenz Uelzen): Tel. 0581 973 77 00

Fragen können auch per Mail an seniorenservicebuero@stadt.uelzen.de gesendet werden.

„Noch immer trauen sich viele Menschen nicht, über ihre Demenzdiagnose oder die eines nahen Angehörigen zu sprechen. Sie haben die berechtigte Sorge, ausgegrenzt und diskriminiert zu werden“, sagt Petra Heinzel, Koordinatorin des Uelzener Netzwerk Demenz und Leiterin des Seniorenservicebüros der Hansestadt Uelzen. Wichtig sei, dass sich Freunde, Familie, Nachbarn und Mitbürger nicht abwenden, sondern über die Erkrankung reden. Menschen mit Demenz wollen weiterhin an gemeinsamen Aktivitäten teilhaben, ihre Hobbys und den Alltag möglichst selbstbestimmt gestalten. „Dazu braucht es mehr Wissen und Verständnis in der gesamten Gesellschaft. Wenn wir miteinander ins Gespräch kommen, erleben Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, dass sie trotz der Erkrankung akzeptiert werden und dazugehören“, so die Deutsche Alzheimer Gesellschaft.

Fragen zur Aktion beantworten Petra Heinzel und Sonja Haß, Seniorenservicebüro, unter der Rufnummer 0581 800-6283 oder per E-Mail seniorenservicebuero@stadt.uelzen.de.