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Lesung und Musik zum Leben der Nesthäkchen-Autorin Else Ury

Porträtfoto von Cordula hacke: Sie trägt ein blaues Oberteil und eine rotbraune Lederjacke.

Foto (privat): Die Pianistin Cordula Hacke gestaltet die Gedenkveranstaltung im Uelzener Rathaus künstlerisch

Gedenken zum 9. November - Kranzniederlegung am Rathaus

28.10.2022
Die Hansestadt Uelzen lädt ihre Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste am Mittwoch, 9. November, zum Gedenken an die Pogromnacht 1938 ins Rathaus am Herzogenplatz ein: Um 18 Uhr zeichnen die Pianistin Cordula Hacke und die Flötistin Anna Dina Björn-Larsen mit Texten, Erzählungen und Musik ein eindrückliches Bild der Bestseller-Autorin der beliebten Nesthäkchen Reihe Else Ury. Begleitet von der Mahnwache der Pfadfinder des Stammes St. Hubertus, legen Bürgermeister Jürgen Markwardt und Propst Jörg Hagen zuvor um 17.30 Uhr öffentlich einen Kranz am Mahnmal vor dem Rathaus nieder.

Als die erste Else-Ury-Biografie „Nesthäkchen kommt ins KZ“ erschien, erschütterte ihr Schicksal zahllose Menschen. Ury war Jüdin und wurde 1943 in Auschwitz ermordet. Ihre Biografie ist nicht nur ein höchst aufschlussreiches Portrait einer innerlich zerrissenen Persönlichkeit, sondern gewährt kenntnisreiche Einblicke in die Lebenswelten des jüdischen Bürgertums und entfaltet anschaulich das Panorama einer ganzen Epoche – von der Kaiserzeit zum Dritten Reich. Der Abend wird begleitet mit Werken von Paul Ben-Haim, Carl Frühling und Erwin Schulhoff. Die Texte stammen aus dem Buch “Mir kann doch nichts geschehen” von Marianne Brentzel.

Der Eintritt zur circa einstündigen Veranstaltung ist frei.