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Sicherheit in Kneipenbereichen: Hansestadt und Polizei setzten Maßnahmen um

Gaststättenbetreiber wirken mit

In den vergangenen Wochen haben die Straftaten in und um Uelzens Partykneipen im Bereich der Gudesstraße abgenommen. Eine höhere Polizeipräsenz, mehr Kontrollen und eine bessere Straßenbeleuchtung seien Gründe dafür, so die Einschätzung der Polizei und der Hansestadt Uelzen. „Die wärmere Jahreszeit mit mehr Publikum steht aber noch bevor, daher bleibt die weitere Entwicklung zunächst abzuwarten“, sagt Dieter Klingforth, Chef der Uelzener Polizei.

Polizei und Stadtverwaltung haben sich jetzt in einem zweiten Treffen und einer sich anschließenden Besprechung mit den anliegenden Gastwirten erneut mit dem Thema Sicherheit in der Gudesstraße befasst. Erste festgelegte Ansätze aus der ersten Zusammenkunft im März dieses Jahres standen nochmals auf dem Prüfstand. Zwischenzeitlich wurden die Polizeipräsenz sowie Kontrollen erhöht. Die Hansestadt hat die Straßenlaternen kurzfristig mit neuen, hellen LED Leuchtmitteln ausgestattet.

(Foto Hansestadt Uelzen v.l.: Polizei und Hansestadt im Gespräch: Ralf Munstermann, Leiter Streifendienst, Erster Stadtrat  Dr. Florian Ebeling, Dieter Klingforth, Polizeichef, Bürgermeister Jürgen Markwardt, Volker Leddin und Wilfried Gade, Ordnungsbehörde der Hansestadt)
(Foto Hansestadt Uelzen v.l.: Polizei und Hansestadt im Gespräch: Ralf Munstermann, Leiter Streifendienst, Erster Stadtrat  Dr. Florian Ebeling, Dieter Klingforth, Polizeichef, Bürgermeister Jürgen Markwardt, Volker Leddin und Wilfried Gade, Ordnungsbehörde der Hansestadt)

Die Gaststätteninhaber begrüßen die unterstützenden Maßnahmen. Selbst haben sie angekündigt, Hausverbote konsequent durchzusetzen,  einen Einlass ab 5 Uhr morgens nicht zuzulassen und Lärm durch die Reduzierung der Musiklautstärke zu vermindern. „Der Austausch mit den Gaststättenbetreibern ist sehr konstruktiv und zeigt, wie wichtig es ist, sie weiterhin einzubeziehen“, erklärt Bürgermeister Jürgen Markwardt.

Die Polizei wird, wenn nötig, Aufenthalts- und Betretungsverbote aussprechen und so polizeilich auffällige Personen aus diesem Gebiet ausschließen. Alle Beteiligten sind sich einig, dass ergänzend eine Videoüberwachung ebenfalls Wirkung zeigen könnte. Die Umsetzung einer Videoüberwachung im öffentlichen und privaten Raum wird derzeit geprüft. Polizei, Hansestadt und Gaststättenbetreiber bleiben hierzu, zur allgemeinen Situation und zur Wirksamkeit der Maßnahmen im Gespräch.

Anlass für das gemeinsame Handeln war die Zunahme der Straftaten in und um Uelzens Partykneipen in der jüngeren Vergangenheit. Insbesondere in den Nächten zwischen Freitag und Sonntag musste die Polizei  zunehmend wegen verschiedener Anlässe und Straftaten ausrücken.

 

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