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Stadtverwaltung Uelzen: ausgezeichnet familienfreundlich

Foto (Hansestadt Uelzen):  Brigitte Kaminski (3. v.l.), Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft Lüneburg Uelzen, übergibt die Urkunde an den Ersten Stadtrat Dr. Florian Ebeling (2. v.r.), die Personalratsvorsitzende Claudia Sommerkamp-Schwandt (li.), die Ausbildungsleiterin Susanne Homp (2. v.l.) und Jens Didzilatis, stellv. Fachbereichsleiter Personal.

 

Die Hansestadt Uelzen ist erneut für ihre familienfreundlichen Arbeitsbedingungen von der Gemeinschaftsinitiative Familiensiegel ausgezeichnet worden. Die Stadtverwaltung hat sich dem Zertifizierungsverfahren zum vierten Mal erfolgreich gestellt. „Wir verstehen uns als Arbeitgeber, der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv und kreativ bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt. Das möchten wir auch zeigen“, sagt Erster Stadtrat Florian Ebeling.

Kriterien wie flexible Arbeitszeiten, Arbeitsabläufe, Wiedereinstiegsmöglichkeiten, Personalentwicklung oder Angebote zur Gesundheitsförderung werden bei der Vergabe des Zertifikates überprüft. Besonders punktet die Uelzener Verwaltung mit ihrer Unternehmenskultur. Aufgefallen ist, dass sehr flexibel auf den Wunsch in Teilzeit arbeiten zu wollen, reagiert wird. Arbeitnehmer in Elternzeit geraten nicht aus dem Blick, sondern werden über alles Relevante informiert und aktiv angesprochen, wenn es beispielsweise darum geht, als Vertretung auszuhelfen. Das erleichtert den späteren Wiedereinstieg. Auch Teilzeit in Führungspositionen ist möglich. Unterstützt werden die Kollegen beispielsweise auch bei der Suche nach geeigneter Kinderbetreuung.

„Wir versprechen uns von dem Familiensiegel nicht nur einen Imagegewinn, sondern auch die Bindung zufriedener Mitarbeiter und die Möglichkeit, qualifizierte Fachkräfte zu finden“, betont Ebeling. Drei Jahre lang darf die Hansestadt Uelzen die Auszeichnung in ihrer Außendarstellung nutzen. Dann kann sie sich erneut um das Siegel bewerben. Verliehen wird die Auszeichnung sowohl an Kommunen als auch an private Unternehmen. Bei dem Vorzeige-Projekt handelt es sich um eine Gemeinschaftsinitiative des überbetrieblichen Verbundes Frau & Wirtschaft, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Wirtschaftsfördergesellschaft Lüneburg sowie des regionalen Arbeitgeberverbandes und der Leuphana-Universität.