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Dr. Andreas Stefansky wird neuer Stadtbaurat

Bürgermeister Jürgen Markwardt (rechts) überreicht dem neu gewählten Stadtbaurat einen Blumenstrauß.

Foto (Hansestadt Uelzen): Bürgermeister Jürgen Markwardt (rechts) gratuliert Dr. Andreas Stefansky zur Wahl zum Stadtbaurat.

Der Rat der Hansestadt Uelzen hat Dr. Andreas Stefansky zum neuen Stadtbaurat gewählt. Er erhielt in der gestrigen Sitzung 26 Ja-Stimmen, vier Ratsmitglieder stimmten mit Nein und drei enthielten sich, eine Stimme war ungültig. Der 53-Jährige ist derzeit Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Liegenschaften und Rechtswesen der Stadt Friedberg in Hessen.

Wann der in Dortmund geborene Stefansky den Dienst bei der Hansestadt genau antritt, wird jetzt zeitnah geklärt. Voraussichtlicht kann ein Wechsel nach Uelzen zum Jahresbeginn realisiert werden. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Die besondere, historische Altstadt, die überschaubaren Strukturen, anstehende Projekte und die städtebauliche Entwicklung, die erkennbar auch Impulse und Ideen von außen zulässt, haben zu meiner Entscheidung für die Bewerbung beigetragen“, sagt der künftige Stadtbaurat, der auch vorhat, in der Hansestadt zu wohnen.

Zu den beruflichen Stationen von Stefansky gehören die Gemeinde Wentorf bei Hamburg und die Bauaufsicht der Stadt Kempen (NRW). Nach einem Architekturstudium an der Fachhochschule Dortmund, mit Schwerpunkt Stadt- und Regionalplanung, hat Stefansky ab 2002 an der Technischen Universität Dortmund Raumordnung studiert und promoviert. 2010 hat er eine Stelle als wissenschaftlicher Referatsleiter bei der Akademie für Raumentwicklung in der Leibnizgemeinschaft angenommen. Stefansky absolvierte zudem ein begleitendes Studium in Wissenschaftsmanagement an der Verwaltungs-Uni in Speyer.

Stefansky hatte sich am 20. September, ebenso wie andere geeignete Bewerber, bereits dem Verwaltungssauschuss der Hansestadt Uelzen vorgestellt. Bürgermeister Jürgen Markwardt hat ihn zur Wahl durch den Rat vorgeschlagen. Die Wahlzeit des amtierenden Stadtbaurates Karsten Scheele-Krogull endet am 31. Oktober. Scheele-Krogull wird die Stadtverwaltung aber noch bis März 2022 als Baudezernent unterstützen.

Dr. Andreas Stefansky vor einer steinernen Hauswand mit einer roten Tür

Foto (privat): Dr. Andreas Stefansky