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Uelzen ruft zur Pflanzaktion auf: 3.000 neue Bäume für den Stadtwald

08.03.2023

Die Anfahrtsskizze zeigt, an welchen Orten Autos parken, sowie den Bereich, in dem die Setzlinge eingepflanzt werden.

Grafik (Hansestadt Uelzen): Die Anfahrtsskizze für die Baumpflanzaktion.

An die Spaten, fertig, los: Die Hansestadt Uelzen lädt Groß und Klein am Freitag, 24. März, ab 14 Uhr bis 17 Uhr, zu einer Baumpflanzaktion ein. Im Stadtwald sollen rund 3.000 Setzlinge für einen neuen Mischwald in die Erde kommen. Schirmherr der Aktion ist Bürgermeister Jürgen Markwardt: „Wir hoffen, dass uns nach der letztjährigen tollen Veranstaltung am Oldenstädter See erneut viele Uelzenerinnen und Uelzener unterstützen und sich für ihre Stadt und Natur engagieren. Und wir brauchen nicht nur große, sondern auch viele kleine helfende Hände“, so das Stadtoberhaupt. Eine vorherige Anmeldung zum Pflanztag ist nicht erforderlich.

Eine Gruppe von Menschen ist auf einem Feld zu sehen, die mit Spaten in der Hand stehen.

Foto (Hansestadt Uelzen): Die Hansestadt freut sich wieder auf viele Teilnehmende beim Pflanztag wie hier im vergangenem Jahr am O-See.

Die Pflanzaktion startet im Stadtwald zwischen der Ebstorfer Straße und dem Westerweyher Weg nahe des Forsthofes Buchenberg. Die Zufahrt ist von der Ebstorfer Straße möglich – ein großes Banner markiert dann die Einfahrt. Alle fleißigen Helfer werden von Mitarbeitenden des Forstamts fachkundig eingewiesen. Mitzubringen sind lediglich wetterfeste Kleidung und Schuhe. Spaten gibt es vor Ort. Stadtförster Thomas Göllner informiert zudem rund um das Thema „Wald im Klimawandel“. Auch die Klimaschutzmanagerinnen der Hansestadt sind vor Ort, um sich mit Bürgerinnen und Bürgern auszutauschen. „Prima wäre, mit dem Rad zu kommen,“ sagt Karina Timmann, Klimaschutzmanagerin der Hansestadt Uelzen.

Auf der etwa einen halben Hektar großen Pflanzfläche sind Fichten der Dürre, Sturm und letztlich dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen. Nun sollen Traubeneiche, Rotbuche, Esskastanie, Lärche, Spitzahorn, Walnuss, Wildkirsche sowie einheimische Sträucher eine Vielfalt bilden, die dem Klimawandel trotzt. Die Setzlinge sind rund 30 bis 80 Zentimetern groß. „Wir brauchen unseren Wald zur CO2-Bindung und Luftreinigung, für Bodenschutz, Wasserspeicherung sowie nachhaltige Holzproduktion. Der Wald ist aber auch wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere und natürlich auch ein Erholungsort für uns,“ erklärt Stadtförster Göllner und hofft auf viele Unterstützende. Am Vormittag des Aktionstages findet bereits eine Pflanzrunde mit Drittklässlern der Sternschule statt.