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Wehranlage Oldenstadt: Vorbereitungen für Baubeginn im Frühjahr 2026 laufen

Mehrere Mitarbeitende der Betrieblichen Dienste der Hansestadt Uelzen arbeiten an einem winterlichen Tag im Schnee entlang eines Weges an der Wipperau. Sie tragen orangefarbene Schutzkleidung und Helme. Im Vordergrund steht ein mobiler Häcksler, in den abgeschnittene Äste gelegt werden. Im Hintergrund sind große, laublose Bäume zu sehen, darunter eine Erle und eine Weide, die im Rahmen der Baufeldvorbereitung gefällt werden. Die Arbeiten finden im Freien statt, umgeben von Bäumen und angrenzender Bebauung.

Foto (Hansestadt Uelzen): Die Betrieblichen Dienste der Hansestadt bereiten das Baufeld für die Wehranlage Oldenstadt vor: Die Erle und die dahinterliegende Weide werden gefällt.

08.01.2026

Bäume werden gefällt

Der Baubeginn der Wehranlage Oldenstadt ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Derzeit wird das Baufeld vorbereitet. Hierfür müssen drei Bäume gefällt werden: eine Erle, eine Birke und eine Weide. Zusätzlich erfolgen bis Ende Februar notwendige Rückschnitte an Gehölzen.

Aktuell fällen die Betrieblichen Dienste der Hansestadt eine rund 20 Meter hohe Erle und eine 10 Meter hohe Birke. In der kommenden Woche folgt die Fällung einer ortsbildprägenden Weide. Der etwa 16 Meter hohe Baum befindet sich im Baufeld, ist aber unabhängig davon nicht mehr verkehrssicher. Totholz, Faulstellen und Bruchäste beeinträchtigen die Standsicherheit, so dass der Baum maßgeblich aus diesen Gründen nicht zu erhalten ist.

Die Arbeiten schaffen die Voraussetzung für den geplanten Beginn der Baumaßnahme im Frühjahr 2026. Geplant ist der Bau eines Raugerinnes auf der Südseite der Wipperau. Ursprünglich war die Nordseite vorgesehen, doch archäologische Funde machten eine Anpassung erforderlich. Ein neuer Förderantrag wurde gestellt, mit dem positiven Ergebnis: Das Projekt wird umgesetzt, ohne den Mühlenteich aufzugeben. Als Hochwasser-Entlaster entsteht eine Druckrohrleitung. Diese wird in einem 85 Meter langen Stahlbetondurchlass unterirdisch verlegt. Im Mühlenteich wird zusätzlich ein trichterartiges Überfallbauwerk eingebaut. Steigt der Wasserspiegel über 36 Meter, führt das Bauwerk das Wasser kontrolliert in den Durchlass ab.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,2 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Stadt beträgt etwa 200.000 Euro.