Fritz Röver

Lebensdaten von Fritz Röver:

Fritz Röver - Ehrenbürger der Hansestadt Uelzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

geb. 6.3.1912 in Uelzen / gest. 1.10.2004 in Uelzen, Sohn des Bauunternehmers Hermann Röver aus Uelzen

1931 Abitur in Uelzen
1933 Eintritt in die SA
1937 Eintritt in die NSDAP
1937 Abschluss des Architekturstudiums an der Technischen Hochschule in Berlin als Diplom-Ingenieur
1937-1939 wissenschaftlicher Assistent an der Technischen Hochschule in Breslau
1948 Rückkehr aus französicher Kriegsgefangenschaft, im selben Jahr Eintritt in das väterliche Baugeschäft
1951 Übernahme des Unternehmens nach dem Tod des Vaters
1957-1975 Obermeister der Innung des Baugewerbes
1957-1972 Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft


Mitgliedschaft im Rat der Stadt Uelzen:
1952-1956 und 1960-1968 Ausschuss für Bau- und Wohnungswesen
1964-1968 Vorsitzender Kulturausschuss
1968-1970 beratendes Mitglied
1960-1968 Gartenausschuss
1960-1961 Verwaltungsausschuss
1961-1968 Verwaltungsrat der Stadtsparkasse

Mitglied des Ausschusses "700 Jahre Uelzen"

1969 wurde Röver in Nachfolge von Paul Schäffer zum Städtischen Kulturdezernenten ernannt. 1972 folgte die Berufung als Kulturdezernent in das Ehrenbeamtenverhältnis, dessen Aufgaben folgende sind: Beratung der städtischen Gremien in allen kulturellen Fragen, in Fragen der bildenden Kunst, Mitarbeit bei der Durchführung von Ausstellungen, Beratung beim Ankauf von Kunstwerken.

Museums- und Heimatverein des Kreises Uelzen e.V.:
1956 übernahm Röver den Vorsitz des Vereins in Nachfolge von Rechtsanwalt Schöning. 1966 wurde das Heimatmuseum nach der Kriegszerstörung an der Lüneburger Straße wiedereröffnet. Seitdem ist Röver auch Leiter des Museums gewesen. Die Wiedereinrichtung, d.h. die eindrucksvolle Sammlung, ist Rövers kunstverständigem Einsatz und Initiative zu verdanken.

1958 stiftete er anlässlich der Eröffnung des Heimatmuseums im Schloss Holdenstedt die schon zuvor mit einzelnen Glanzstücken auf bundesweiten Ausstellungen gezeigte Gläsersammlung der Stadt Uelzen zur ständigen Ausstellung im Schloss Holdenstedt.

1957-1982 Mitglied des Kirchenvostandes St. Marien
Hier erwarb sich Herr Röver besondere Verdienste um die fachgerechte Pflege des mittelalterlichen Bauwerks und beteiligte sich mit seinem Baugeschäft am Wiederaufbau des Turmes 1954.

Weitere Ehrungen:
1971    Verdienstkreuz des Niedersächsichen Verdienstordens, überreicht vom Regierungsvizepräsidenten Müller-Heidelberg in Lüneburg
1972    Ehrengabe der Stadt Uelzen, überreicht von Bürgermeister Rudi Schrödter
1991    Kulturpreis des Landkreises Uelzen, überreicht von Landrat Gerhard Schulze

Zu Rövers 75. Geburtstag im Jahr 1987 erschien der Band 11 der Uelzener Beiträge als „Festschrift für Fritz Röver". Darin veröffentlichte der Jubilar entgegen der Gepflogenheiten neben den übrigen Beiträgen seine Arbeit „Der Fachwerkbau der Stadt Breslau. Seine Konstruktive und künstlerische Entwicklung." Diese Arbeit sollte ursprünglich als Dissertation erscheinen, die durch den Ausbruch des Krieges aber verhindert wurde.

Am 24.02.1992 ist Fritz Röver das Ehrenbürgerrecht verliehen worden. Die Fritz-Röver-Straße in der Innenstadt der Hansestadt Uelzen wurde 2004 per Ratsbeschluss posthum nach ihm benannt.

 

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