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Corona-Krise: Rat beschließt Finanzspritze für gemeinnützige Uelzener Vereine

Portraitfoto von Bürgermeister Jürgen Markwardt

Foto (Jochen Quast): Bürgermeister Jürgen Markwardt

 

Der Rat der Hansestadt Uelzen hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, gemeinnützige Uelzener Vereine mit einem Hilfsprogramm im Umfang von zunächst 50.000 Euro zu fördern. „Viele Vereine haben aufgrund der Corona-Pandemie Einnahmeausfälle - zahlreiche Veranstaltungen sind ausgefallen. Die Hansestadt möchte mit diesem Beschluss die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen unterstützen, die in den verschiedensten Bereichen ganz wichtige Arbeit leisten“, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt. Das Stadtoberhaupt hatte sich bereits im März dafür ausgesprochen, örtlichen Vereinen finanziell zu helfen.

Antragsberechtigt sind Uelzener Vereine aus Sport, Kultur oder dem sozialen Bereich, die aufgrund der Corona-Krise in einen finanziellen Engpass geraten sind. Sie müssen belegen, dass zunächst versucht wurde, andere Fördertöpfe auszuschöpfen: Vereine im kulturellen Bereich sollen sich vor Antragstellung beim Lüneburgischen Landschaftsverband und Sportvereine beim Kreissportbund über sämtliche Fördermöglichkeiten beraten lassen haben. Die Höchstförderung pro Verein beträgt 3.500 Euro. Der Gesamtfördertopf von 50.000 Euro soll je nach tatsächlichem Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt nochmals angepasst werden.

Ein Antrag auf Förderung kann formlos bei der Stadtverwaltung gestellt werden. Weitere Informationen erhalten Interessierte in dieser Woche per E-Mail an christian.helms@stadt.uelzen.de oder Telefon 0581 800-6280. Ab kommenden Montag, 20. Juli, können Anfragen per E-Mail an sonja.bluemke@stadt.uelzen.de oder Telefon 0581 800-6242 gerichtet werden.

 

 

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