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Kinderstadtwette 2021: Mädchen und Jungen sind aufgerufen, Kinderrechte sichtbar zu machen

Zwei Mädchen und zwei Jungen in sommerlicher Kleidung stehen vor dem Rathaus. Drei Kinder halten Sprechblasen in ihren Händen, auf denen ausgewählte KInderrechte stehen. Bürgermeister Jürgen Markwardt zeigt sich siegessicher, gegen die Kinder zu gewinnen.

Foto (Hansestadt Uelzen): von links: Karim Tagliamonte, Marieke Steiner, Leni Schäfer, Jenke und Mick Meyer wollen wieder gemeinsam  mit anderen Kindern der Hansestadt gegen Bürgermeister Jürgen Markwardt gewinnen.

Tafel für Herzogenplatz geplant

„Ich wette, dass es die Kinder der Hansestadt Uelzen nicht schaffen, bis zum 17. September Vorlagen für eine Tafel mit den Kinderrechten zu entwerfen“, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt. Sollte es den Mädchen und Jungen aber gelingen, dann wird eine Jury aus den Einsendungen den schönsten Entwurf auswählen. Dieser wird dann auf einem Schild aufgebracht. Der Rat der Hansestadt beschließt voraussichtlich heute, den zentralen Herzogenplatz zum Platz der Kinderrechte zu erklären. Am 20. November soll die Tafel der Kinderstadtwette dort enthüllt werden.

Am 20. November 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention, um positive Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Die zehn wichtigsten Kinderrechte sollen nun auch im Uelzener Stadtbild sichtbar werden. „Dabei müssen sich die Kinder nicht an den genauen Wortlaut halten, sondern können eigene Worte für das jeweilige Kinderrecht finden“, erklärt Stadtjugendpfleger Christian Helms. Erwachsene können dabei helfen, diese aufzuschreiben. Es sollten jedoch alle zehn Kinderrechte enthalten sein. Die Tafel kann von den Mädchen und Jungen ganz nach ihren eigenen Ideen bunt gestaltet werden. Auch Kindergärten und Schulen sind aufgerufen Werke einzureichen, die in einer Gemeinschaftsaktion entstanden sind.

Die Entwürfe können bis zum 17. September in der Stadt- und Touristinformation im Rathaus abgegeben werden: montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr. Die Vorlage sollte in Hoch- oder Querformat in DIN A2 erstellt, nicht gefaltet oder geknickt werden und kann aus zwei Blättern für Vorder- und Rückseite der Tafel bestehen. Der Name des Kindes oder der Kinder, des Kindergartens oder der Schule, darf nicht fehlen. Weitere Informationen zu den Kinderrechten sind zu finden auf der Website des Kinder- und Jugendzentrums BAXX www.baxx-uelzen.de oder beim Deutschen Kinderhilfswerk www.dkhw.de.

Falls die Kinder die Wette gewinnen, gibt es bereits eine lustige Aufgabe für den Bürgermeister, bei der alle zuschauen können. „Allerdings geht das nur, wenn die Corona-Situation das dann auch zulässt. Daher wird der Wetteinsatz erst verraten, wenn es wirklich möglich wird“. so Helms.

Die wichtigsten Kinderrechte in Überblick:

Gleichheit - Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf benachteiligt werden. (Artikel 2)

Gesundheit - Kinder haben das Recht gesund zu leben, Geborgenheit zu finden und keine Not zu leiden. (Artikel 24)

Bildung - Kinder haben das Recht zu lernen und eine Ausbildung zu machen, die ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht. (Artikel 28)

Spiel und Freizeit - Kinder haben das Recht zu spielen, sich zu erholen und künstlerisch tätig zu sein. (Artikel 31)

Freie Meinungsäußerung und Beteiligung - Kinder haben das Recht bei allen Fragen, die sie betreffen, mitzubestimmen und zu sagen, was sie denken.

(Artikel 12 und 13)

Schutz vor Gewalt - Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung. (Artikel 19, 32 und 34)

Zugang zu Medien - Kinder haben das Recht, sich alle Informationen zu beschaffen, die sie brauchen, und ihre eigene Meinung zu verbreiten. (Artikel 17)

Schutz der Privatsphäre und Würde - Kinder haben das Recht, dass ihr Privatleben und ihre Würde geachtet werden. (Artikel 16)

Schutz im Krieg und auf der Flucht - Kinder haben das Recht, im Krieg und auf der Flucht besonders geschützt zu werden. (Artikel 22 und 38)

Besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung - Kinder mit Behinderungen haben das Recht auf besondere Fürsorge und Förderung, damit sie aktiv am Leben teilnehmen können. (Artikel 23)

 

 

 

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