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Kinderstadtwette: Tafel der Pinguinklasse schmückt künftig den Herzogenplatz

Mitglieder der Jury stehen auf dem Rathausbalkon mit Blick auf die Innenstadt und St.-Marienkirche

Foto (Hansestadt Uelzen): Die Jury (v. l.) mit Jürgen Markwardt, Ulrike Bals, Gabriel Siller sowie Tammo Waltje und Paula Olfermann haben das Siegerbild ausgewählt: Das Werk der Klasse 3b der Lucas-Backmeister-Schule ist künftig auf dem Herzogenplatz zu sehen.

Ein Werk der 3b (Pinguinklasse) der Lucas-Backmeister-Schule Uelzen wird künftig den Herzogenplatz in der Hansestadt schmücken und auf die zehn wichtigsten Kinderrechten hinweisen. Zur diesjährigen Kinderstadtwette waren die Mädchen und Jungen aufgerufen, entsprechende Vorlagen für eine Tafel zu entwerfen. Jetzt hat eine Jury aus den Einsendungen das Siegerbild ausgewählt. „Gewonnen hat das Motiv der Pinguinklasse, weil es mit seiner Lebendigkeit, Fülle und Quirligkeit überzeugt. Es ist ein Suchbild, bei dem es vieles zu entdecken gibt und sofort sichtbar wird, dass junge Künstlerinnen und Künstler frei und ohne konkrete Vorgaben am Werk waren“, so das Auswahlgremium. Die Tafel wird voraussichtlich am 20. November enthüllt – an dem Tag, an dem 1989 die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet wurde. Gleichzeitig soll der Herzogenplatz in Uelzen auch als Platz der Kinderrechte eingeweiht werden.

Insgesamt wurden 15 Werke eingereicht, an deren Entstehen mehr als 200 Kinder beteiligt waren. Die meisten Entwürfe stammen von Grundschulklassen und Kita-Gruppen, aber auch Einzeleinsendungen waren dabei. „Obwohl ich die Kinderstadtwette mal wieder verloren habe, habe ich mich natürlich sehr über die vielen verschiedenen Vorschläge gefreut und finde, dass alle den ersten Preis verdient hätten. Wir mussten uns aber für einen Sieger entscheiden“, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt. Die Jury, bestehend aus dem Stadtoberhaupt, Paula Olfermann und Tammo Waltje aus der sechsten Klasse der Apollonia-Oberschule, Gabriel Siller als 1. Vorsitzenden des Kinderschutzbund Uelzen sowie der Künstlerin und Designerin Ulrike Bals, hatte sich die Entscheidung nicht leichtgemacht. „Weil man den Bildern neben der tollen, kreativen Gestaltung vor allem die Energie und das Auseinandersetzen mit dem Thema ansieht, haben wir uns dazu entschlossen, alle Bilder in einer Ausstellung zu zeigen,“ so Stadtjugendpfleger Christian Helms. Ort und Zeitpunkt hierfür wird die Stadtverwaltung rechtzeitig bekanntgeben.

 

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