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Mobilität und Innenstadtentwicklung: Online-Beteiligungen starten

Ein Mann fährt auf einem Lastenrad am Alten Rathaus vorbei.

Foto (O. Huchthausen): Die Hansestadt Uelzen befragt ihre Bürger zum Mobilitätkonzept.

Uelzener Bürger sollen mitreden

Am kommenden Montag, 14. Juni, und Dienstag, 15. Juni, startet die Hansestadt jeweils eine Online-Beteiligung: Die Meinung der Uelzener Bürger zu den Themen Mobilität und Innenstadtentwicklung ist gefragt. Mit einem Mobilitätskonzept und einem städtebaulichen Wettbewerb für drei wichtige innerstädtische Grundstücke hat die Stadt zwei Projekte initiiert, die maßgeblich die Wohn- und Lebensqualität mitbestimmen. „Ich freue mich, wenn viele Bürgerinnen und Bürger die Chance ergreifen, sich aktiv in die Stadtplanung und -entwicklung einzubringen, um unsere schöne Hansestadt noch lebens- und liebenswerter zu gestalten“, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt. Für beide Themen sei es natürlich auch möglich, Anregungen auf dem Postweg ins Rathaus zu schicken.

Nachhaltiges Mobilitätskonzept

Die erste Phase der Online-Beteiligung zum Mobilitätskonzept startet am Montag, 14. Juni, und läuft bis zum 4. Juli unter www.mobilitaet-uelzen.de. Die Website bietet zugleich umfassende Informationen zum Vorhaben. Mit dem nachhaltigen Mobilitätskonzept verfolgt die Hansestadt Uelzen das Ziel, die Mobilität in Stadt und Umland ganzheitlich, bürgernah und klimafreundlich zu gestalten. Bei dem Projekt werden alle heute genutzten und zukünftig denkbaren Verkehrsmittel unter die Lupe genommen. Derzeit analysieren Gutachterbüros die aktuelle Verkehrssituation in Uelzen. Bürger können ihre Erfahrungen sowie Wünsche rund um das Thema Mobilität einbringen: Welche Verkehrsmittel nutzen die Uelzenerinnen und Uelzener in der Stadt, wie zufrieden sind sie mit den Mobilitätsangeboten? Wo gibt es Probleme, welche Wünsche haben sie für die Zukunft?


Nach den Sommerferien startet eine weitere Bürgerbeteiligung. Dann ist die Meinung der Uelzener Bevölkerung zu den Ergebnissen der Analyse, Zielen sowie zu Ideen für Maßnahmen gefragt.
Das Mobilitätskonzept liegt voraussichtlich Ende 2022 vor. Als Ergebnis erhält die Hansestadt ein fundiertes Werk als Planungsgrundlage der Verkehre für die kommenden 15 Jahre.

Städtebaulicher Wettbewerb für die Innenstadt

Klimafreundliches Wohnen für Familien, Kulturstätte, Spielplatz oder Blühstreifen? Vieles ist denkbar, um die Grünfläche am Herzogenplatz, das Kreishausgelände sowie den Hammersteinplatz mit der angrenzenden Ratswiese in Uelzen neu zu gestalten. Diese drei wichtigen innerstädtischen Bereiche sollen entwickelt werden und den Kern der historischen Hansestadt weiter aufwerten. Ab Dienstag, 15. Juni, bis zum 18. Juli können interessierte Uelzener unter www.innenstadtwettbewerb-uelzen.de auf einer Pinnwand Ideen nennen und die Standorte nach unterschiedlichen Kriterien wie „Kulturelle Angebote“, „Grünstrukturen“ oder „Alternative Wohnformen“ bewerten.

Die Stadtverwaltung bereitet derzeit mit einem Fachbüro den städtebaulichen Wettbewerb vor. Nach der Sommerpause startet der eigentliche Wettbewerb, bei der die Ideen und Ergebnisse der Bürgerbeteiligung bereits berücksichtigt werden. In der ersten Phase werden Planungsbüros aufgefordert, Vorschläge für die Standorte zu präsentieren. Eine Auswahl-Jury, das sogenannte Preisgericht, prüft und bewertet die eingereichten Entwürfe und wählt die Preisträger aus. Der Rat der Hansestadt beschließt abschließend und bestimmt, ob die Ideen der Preisträger in einen Bebauungsplan einfließen und realisiert werden sollen. Dann könnte in einem zweiten Schritt ein Wettbewerb für Investoren folgen, die die ausgewählten Konzepte verpflichtend umsetzen.

 

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