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Nachhaltige Mobilität bewegt die Uelzener

Screenshot der Website www.mobilitaet-uelzen.de mit den Ergebnissen der 1. Beteiligungsphase zum Nachhaltigen MobilitätskonzeptFoto (Screenshot Website): Die Ergebnisse der 1. Beteiligungsphase zum Nachhaltigen Mobilitätskonzept sind nun online einsehbar.

Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich in erster Runde mit fast 400 Beiträgen am Konzept

Über 250 Teilnehmende haben per Online-Fragebogen und auch per Postkarte ihre Anregungen und Ideen für eine bessere und klimafreundlichere Mobilität in und um Uelzen übermittelt. „Wir konnten insgesamt fast 400 wertvolle Hinweise zu den stadteigenen Stärken und Schwächen sammeln und auf einer Karte punktgenau verorten. Das ist eine enorme Resonanz und zeigt uns, wie wichtig es unseren Bürgerinnen und Bürgern ist, die Mobilitätswende an den richtigen Stellen voranzutreiben“, sagt Projektkoordinatorin Karina Timmann vom Klimaschutzmanagement der Hansestadt Uelzen.  Die Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase zum Nachhaltigen Mobilitätskonzept der Hansestadt vom 14. Juni bis 5. Juli dieses Jahres sind ab sofort unter www.mobilitaet-uelzen.de einsehbar. Erste Tendenzen werden bereits deutlich: Insbesondere der Fahrradverkehr mit seinem Wegenetz liegt den Befragten aktuell am Herzen. Hier wurden die meisten kritischen Punkte und Verbesserungsvorschläge benannt. Wichtige Anliegen dabei sind eine bessere Qualität der Radverkehrsinfrastruktur, der Ausbau eines durchgängigen Fahrradwegenetzes oder der Wunsch nach Schutzstreifen.

Die Einwohnerinnen und Einwohner können auch weiterhin Einfluss auf das Konzept nehmen. „Das sind unsere eigentlichen Fachleute, denn sie sind Tag für Tag in Uelzen unterwegs“, so Timmann. Deshalb ruft sie zur zweiten Beteiligungsphase auf, die bereits in den Startlöchern stehe und voraussichtlich im November wiederum online stattfindet. Das genaue Datum werde rechtzeitig bekannt gegeben. „Dann geht es weiterführend um konkrete Lösungsvorschläge aus der Bevölkerung, die gemeinsame Entwicklung eines Leitbildes für das Nachhaltige Mobilitätskonzept sowie die konkreten persönlichen Vorstellungen für eine zukünftige Mobilität“, erklärt die Klimaschutzmanagerin.

Noch bis Herbst 2022 wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit den externen Dienstleistern plan:mobil und LK Argus weitere Daten aufnehmen und Rückmeldungen aus dem Beteiligungsprozess aufarbeiten. Schlussendlich soll ein Konzept als Handlungsgrundlage mit konkreten Maßnahmenvorschlägen entwickelt werden. Die Erkenntnisse aus dem Nachhaltigen Mobilitätskonzept fließen in den derzeit ebenfalls mit umfangreicher Bürgerbeteiligung laufenden Prozess für ein sogenanntes Integriertes Stadtentwicklungskonzept mit ein.

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