Kunsträume: Ausstellung „Aquarelle der äußeren und inneren Welt“
Seit fast zwei Jahrzehnten begleitet die Malerei Susanne Knaust, die mit ihrem Ehemann in einem Haus mit Garten in Westerweyhe lebt. Nachdem sie sich mit unterschiedlichen Techniken wie Pastellkreide, Öl und Acryl beschäftigt hatte, fand sie in der Aquarellmalerei ihre künstlerische Heimat.
Nun stellt sie Ihre Werke im Eigenbetrieb KTS in der Lüneburger Str. 34 aus. Die Vernissage findet am 21. November 2026 um 11 Uhr statt.
Susanne Knaust hat bei der Aquarelltechnik in den ersten Jahren das Malen vor Ort unter freiem Himmel besonders fasziniert, so dass dies zu einer ihr wichtigen Inspirationsquelle wurde. „Warum man überhaupt drinnen malen sollte, konnte ich anfangs kaum verstehen“, sagt Knaust. So nahm sie an verschiedenen Malreisen teil, die sie unter anderem nach Ahrenshoop, Nidden, Helgoland, Mallorca und Rhodos führten.
Bis heute begeistert sie die besondere Leuchtkraft der Farben, und die Möglichkeit, sie transparent und in mehreren Schichten übereinander aufzutragen. Die Leichtigkeit und Strahlkraft, die dadurch entstehen, machen für sie den besonderen Reiz dieser Maltechnik aus und faszinieren sie. Die Grundlagen der Aquarellmalerei erlernte Knaust in Kursen der KVHS Uelzen bei Dieter Kiesow, der sie auch ermutigte, ihre Werke auszustellen. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie bei Ruth Laschinski, Anke Gruss und Gabriele Klipstein.
Zu ihren Lieblingsmotiven gehören Menschen, Landschaften und Pflanzen. Doch ihre Arbeiten haben sich im Laufe der Jahre verändert. Ging es zunächst darum, Motive und das Gesehene nur abzubilden und möglichst naturgetreu wiederzugeben, dient heute vielmehr das Motiv als Inspiration. „Das Sichtbare im Außen verbindet sich mit etwas Unsichtbaren aus meiner inneren Welt zu etwas Neuem“, beschreibt Knaust ihren künstlerischen Ansatz.
Sie erstellt für sich eine Verbindung von äußerer und innerer Welt, was sich beispielsweise in ihrem Bild „Remembering Italy“ zeigt: Manchmal steht nicht der konkrete Ort im Mittelpunkt, sondern es genügt auch die Erinnerung an diesen, um ein Bild entstehen zu lassen.
„Ihre Werke entstehen dort, wo Erinnerungen, Eindrücke und Gefühle aufeinandertreffen und somit ihre eigene Geschichte erzählen“ ergänzt Annette Menzel, Leitung Veranstaltungsstätten, vom Eigenbetrieb KTS.
Ein Besuch der Ausstellung ist bis zum 02.04.2027 in der Lüneburger Str. 34, Montag bis Donnerstag von 10 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr möglich.
Weitere Informationen zu unseren „Kunsträumen“ gibt es unter www.kultur-uelzen.de .