19.12.2025
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Stadtführungen mit Herz: Der Eigenbetrieb KTS dankt den dienstältesten Gästeführerinnen

Vier Personen stehen auf einem gepflasterten Vorplatz vor einer historischen Backsteinfassade mit Spitzbogenfenstern. In der Mitte stehen zwei ältere Frauen, beide halten Blumensträuße und Urkunden in den Händen und lächeln in die Kamera. Links von ihnen steht eine jüngere Frau in dunkler Kleidung, rechts ein Mann mit Brille, Weste und Jeans.
Vier Personen stehen auf einem gepflasterten Vorplatz vor einer historischen Backsteinfassade mit Spitzbogenfenstern. In der Mitte stehen zwei ältere Frauen, beide halten Blumensträuße und Urkunden in den Händen und lächeln in die Kamera. Links von ihnen steht eine jüngere Frau in dunkler Kleidung, rechts ein Mann mit Brille, Weste und Jeans.
Vier Personen stehen auf einem gepflasterten Vorplatz vor einer historischen Backsteinfassade mit Spitzbogenfenstern. In der Mitte stehen zwei ältere Frauen, beide halten Blumensträuße und Urkunden in den Händen und lächeln in die Kamera. Links von ihnen steht eine jüngere Frau in dunkler Kleidung, rechts ein Mann mit Brille, Weste und Jeans.

Foto (© KTS):  Ehrungsrunde zum 25-jährigen Jubiläum (v. l. Laura Lolita Huber, Leiterin Stadt- u. Touristinformation, Margret Drögemüller, Marita Wellmann, KTS-Betriebsleiter Alexander Hass)

Seit einem Vierteljahrhundert stehen sie für lebendige Stadtgeschichte, herzliche Begegnungen und jede Menge Wissen: Die Gästeführerinnen Marita Wellmann und Margret Drögemüller feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum als Stadtführerinnen in Uelzen. Beide gehören zu den ersten Gästeführerinnen, die 1996 eine umfangreiche Ausbildung absolvierten, damals noch für den ganzen Landkreis Uelzen. Auf dem Stundenplan standen unter anderem Regionalgeschichte, Geologie, Archäologie und Rhetorik. „Das war richtig umfangreich, aber es hat uns gereizt“, erinnern sich beide.

Erst mit dem Bau des Hundertwasser-Bahnhofs begann die Zusammenarbeit mit der Hansestadt. Zur Expo 2000 wurden sie nochmal speziell für die neuen Führungen geschult – eine Zeit, die beide rückblickend als besonders intensiv bezeichnen. „Wir hatten damals Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet aber auch aus Japan und Neuseeland die extra dafür angereist waren“, erzählt Marita Wellmann. Rund 50.000 Besucherinnen und Besucher begleiteten sie durch die Hundertwasser-Ausstellung und die Baustellenführung. Für die Führungen durch den Bahnhof war damals sogar die Genehmigung aus Wien notwendig.

Ob Eröffnung der Ortsumgehung im Doppeldeckerbus, Messeauftritte in Hamburg und Berlin oder Ganztages- und Mehrtagestouren durch die Region, die beiden haben in ihrer Zeit als Gästeführerinnen einiges erlebt. Dabei blieb manches Privates auch mal auf der Strecke. „Wenn andere Wochenende machen, sind wir unterwegs“, sagt Margret Drögemüller. Besonders gut spüren sie heute, wann „der Funke“ in einer Gruppe überspringt.

Spannend bleiben vor allem Führungen mit Einheimischen: „Viele denken sie kennen schon alles. Und am Ende sind sie überrascht, wie viel Neues sie entdecken.“ Beide schauen auch im Urlaub gerne hinter die Kulissen und nehmen an Stadtführungen in anderen Städten teil. „Man lernt immer etwas dazu“, sagen beide einstimmig.

Müde sind sie jedenfalls noch lange nicht: „Solange Kopf und Füße mitmachen, geht es weiter“, sagen beide lachend. So dürfen sich Gäste und Einheimische weiterhin auf interessante, humorvolle und herzliche Einblicke in Uelzens Geschichte freuen. Und wer schon einmal an einer ihrer Führungen teilgenommen hat, weiß: Das ist ein Glück für unsere Hansestadt.

Pressekontakt:

Stadt-und Touristinformation
Laura Lolita Huber
Tel.: 0581 800-6177
Mail: lhuber@tourismus-uelzen.de