18.02.2026
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Uelzen: Blindgänger-Verdachtspunkt am Uhlenköperpark wird untersucht

Entwarnung: Kein Blindgänger am Uhlenköperpark Uelzen
Massives Stahlrohr im Boden gefunden

Das Ergebnis des Kampfmittelbeseitigungsdiensts liegt vor: Es befindet sich kein Bombenblindgänger im Boden nahe des Uhlenköperparks in Uelzen. Eine Evakuierung findet damit am Sonntag, 22. Februar, nicht statt. Bei der Sondierung wurde ein massives Stahlrohr, circa 1,20 Meter lang mit einem Durchmesser von 10-12 Zentimetern, geborgen.

Hansestadt bereitet vorsorglich Evakuierung vor

Auf einem Bahngelände im Bereich des Uhlenköperparks gibt es einen Verdachtspunkt auf einen Blindgänger. Dieser wurde Anfang Februar im Zuge vorbereitender Bauarbeiten für den Neubau des elektronischen Stellwerks Uelzen entdeckt und liegt in einer Tiefe von etwa 5,5 bis sechs Metern.

Im Laufe dieser Woche führt der Kampfmittelbeseitigungsdienst erste Sondierungen durch. Dabei erfolgt zunächst eine Vorerkundung bis in eine Tiefe von etwa fünf Metern, um Größe und Beschaffenheit des Verdachtspunktes näher zu bestimmen. Bestätigt sich der Verdacht auf einen Bombenblindgänger, muss dieser entschärft oder kontrolliert gesprengt werden. Die Hansestadt Uelzen bereitet deshalb vorsorglich eine mögliche Evakuierung in enger Abstimmung mit Polizei, Feuerwehr, DRK, THW und Deutsche Bahn vor. Diese ist derzeit für Sonntag, 22. Februar, geplant. Bis 9 Uhr müssten alle im Evakuierungsgebiet lebenden Einwohner ihr Haus oder ihre Wohnung verlassen haben.

Der aktuell angenommene Sicherheitsradius liegt bei 1.000 Metern um den Verdachtspunkt. Davon wären rund 10.500 Uelzenerinnen und Uelzener betroffen.

Ein vorläufiges Straßenverzeichnis des Evakuierungsradius ist hier zu finden: www.hansestadt-uelzen.de/strassenverzeichnis. 

Menschen, die nicht bei Bekannten oder Verwandten unterkommen, würden nach derzeitigem Stand in Notunterkünften in der Aula der Sternschule sowie Aula und Sporthalle des Herzog-Ernst-Gymnasiums untergebracht werden. Die zunächst angekündigte Sporthalle des Lessing-Gymnasiums steht nach Prüfung nicht als Betreuungsstelle zur Verfügung. Busangebote für die Fahrt dorthin werden vorgesehen und Haltestellen sowie Zeiten gegebenenfalls rechtzeitig bekanntgegeben. Für Menschen, die ihre Wohnung nicht eigenständig verlassen können, steht der Fahrdienst des DRK bereit.

Über die endgültige Größe des Sicherheitsradius, den Evakuierungsablauf, mögliche Straßensperrungen sowie konkrete Verhaltenshinweise wird informiert, sobald belastbare Ergebnisse vorliegen.

Die Hansestadt Uelzen schaltet ab Dienstag, 10. Februar, ein Bürgertelefon unter 0581 800-6676, das montags bis samstags von 10 bis 16 Uhr und sonntags ab 6 Uhr zu erreichen ist. Fortlaufend informiert wird auch auf der Website www.hansestadt-uelzen.de, über lokale Medien und die städtischen Social-Media-Kanäle:

Weitere Informationen zum Verhalten bei einer Evakuierung unter: www.hansestadt-uelzen.de/bombenfund