Uelzen präsentiert sich beim Internationalen Hansetag in Polen



Foto Hansestadt Uelzen: Die Uelzener Delegation beim 46. Internationalen Hansestag in Stargard (Mitte v.l.): Sandy Naake, Öffentlichkeitsarbeit, Alexander Hass, Betriebsleiter des Eigenbetriebs Kultur, Tourismus und Stadtmarketing und Laura Lolita Huber, Leiterin der Stadt- und Touristinformation.
Gemeinsamer Auftritt mit den Hansestädten der Metropolregion Hamburg
Die Hansestadt Uelzen hat sich beim 46. Internationalen Hansetag im polnischen Stargard präsentiert. Vom 11. bis 14. Juni kamen dort Delegationen aus 85 Hansestädten und 12 europäischen Ländern zusammen. Das Treffen stand unter dem Motto „Tore zu neuen Möglichkeiten“. Auf dem Programm standen Kulturveranstaltungen, die Delegiertenversammlung der Hanse, ein Wirtschaftsforum, Ausstellungen sowie zahlreiche Begegnungen zwischen den Mitgliedsstädten.
Eröffnet wurde der Hansetag mit einer Parade durch die Innenstadt mit tausenden Gästen und Einheimischen. Stargards Stadtpräsident Rafał Zając betonte in seiner Begrüßung die verbindende Kraft des Hansetags. Das Treffen öffne Türen für Austausch, Begegnungen und neue Kontakte zwischen Städten und Menschen in Europa.
Die Hansestadt Uelzen vertraten Alexander Hass, Betriebsleiter des Eigenbetriebs Kultur, Tourismus und Stadtmarketing, Laura Lolita Huber, Leiterin der Stadt- und Touristinformation, sowie Sandy Naake von der Öffentlichkeitsarbeit. Gemeinsam mit den Hansestädten Buxtehude, Hamburg, Lübeck, Lüneburg und Stade trat Uelzen als Teil der Metropolregion Hamburg auf. Die Städte waren mit eigenen Ständen vertreten, bildeten aber einen gemeinsamen Verbund. Sie nutzten den Hansetag, sich den Besuchenden vorzustellen und die hanseatische Zusammenarbeit im Norden sichtbar zu machen.
„Der Hansetag zeigt, wie lebendig die Hanse heute ist. Es geht um Begegnung, Zusammenarbeit und gemeinsame europäische Werte. Für Uelzen ist das eine gute Gelegenheit, sich auch als Urlaubsregion vorzustellen und Kontakte zu vertiefen“, sagt Hass.
Auch Kunst aus Uelzen war vertreten. Die Künstlerin Simona Staehr stellte ihr Werk bei der internationalen Kunstausstellung HANSEartWORKS aus. Mit ihrer Arbeit „Die Kraft des Wassers“ überzeugte sie die Jury und repräsentierte die Hansestadt Uelzen im künstlerischen Austausch der Hanse.
Hintergrund
Der Internationale Hansetag der Neuzeit wird seit 1980 jährlich in wechselnden Hansestädten ausgerichtet. Heute gehören dem internationalen Städtebund „Die Hanse“ nahezu 200 Städte aus 16 Ländern an. Ziel des Netzwerks ist es, den europäischen Gedanken sowie den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen den Mitgliedsstädten zu fördern.
Die Hansestadt Uelzen gehört seit 1980 dem Städtebund „Die Hanse“ der Neuzeit an. Seit dem 18. April 2016 führt die Stadt Uelzen offiziell die Bezeichnung „Hansestadt“ in ihrem Namen und feiert 2026 das zehnjährige Titel-Jubiläum.