Chronologie

Ein besonderes Projekt zum 750-jährigen Jubiläum 2020:
Bürgermeister Jürgen Markwardt führt durch Uelzens Geschichte.

Jahr Ereignis
973Gründung des Klosters Oldenstadt – Keimzelle der späteren Stadt Uelzen.
ca. 1250Unter Bürgermeister Bernhard Nigebuhr verlagern die Einwohner ihre Marktsiedlung und lassen sich westlich der Ilmenau nieder.
127013. Dezember: Herzog Johann von Braunschweig-Lüneburg verleiht der Siedlung Uelzen die Stadtrechte.
12921. September: Der Bischof von Verden erhebt die St.-Marienkirche zur Pfarrkirche.
1350Pest in Uelzen – etwa 500 Einwohner sterben.
1374Uelzen wird erstmals als Mitglied des Hansebundes urkundlich erwähnt.
1470Hansetag in Uelzen.
1527Herzog Ernst führt die Reformation ein und erhält den Beinamen „der Bekenner“.
1597Pest in Uelzen – 510 Menschen (etwa ein Drittel der Bevölkerung) sterben.
164620. September: Ein Flächenbrand zerstört drei Fünftel der Stadt; Uelzen wird im Fachwerk wiederaufgebaut.
1807Uelzen gerät im Zuge der napoleonischen Eroberungskriege unter westfälische Verwaltung; 1813 beginnen die Befreiungskriege.
182622. September: Ein Feuer vernichtet das Gudesviertel am Schnellenmarkt.
1847Eröffnung der Eisenbahnlinie Hannover–Lehrte; Uelzen wird ans Bahnnetz angeschlossen.
18841. April: Gründung des Landkreises Uelzen aus den Ämtern Bodenteich, Ebstorf, Medingen und Oldenstadt. Im selben Jahr: Bau der Uelzener Zuckerfabrik AG.
1911/12Erstes Erscheinen der „Allgemeinen Zeitung der Lüneburger Heide“. Gas- und Wasserwerke gehen in städtischen Besitz über.
1918Ende des Ersten Weltkriegs; Ausbau des Fernverkehrsnetzes und Eröffnung der Bahnlinie Uelzen–Dannenberg.
1933Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten beginnen Verfolgung und Verhaftung politischer Gegner; die NSDAP erhält die Mehrheit im Stadtrat.
194522. Februar: Luftangriff auf das Bahnhofsviertel – 149 Menschen sterben. 18. April: Einmarsch britischer Truppen, 2. Weltkrieg in Uelzen endet. 10. August: Erste Beiratssitzung nach Kriegsende.
19464. November: Gründung des Kulturkreises Uelzen.
1947Das Land Niedersachsen schreibt einen Wettbewerb zum Wiederaufbau der Innenstadt aus.
19551. Oktober: Die „Allgemeine Zeitung“ erscheint wieder; Uelzen erhält den Status einer selbständigen Stadt.
197213. September: Gebiets- und Verwaltungsreform – 16 Gemeinden werden eingegliedert, die Fläche steigt auf 136 Quadratkilometer.
1986Aufnahme Uelzens in das Städtebauförderungsprogramm des Landes Niedersachsen.
1992Fritz Röver wird für seine Verdienste um das Heimatmuseum zum Ehrenbürger ernannt.
1994Beginn der Verwaltungsreform und Einführung der „Neuen Steuerung“ in der Stadtverwaltung Uelzen.
19977. Februar: Einweihung des neuen Rathauses. 31. Mai: Freigabe des ersten Bauabschnitts der Ortsumgehung.
200025. November: Einweihung des Hundertwasserbahnhofs durch den niedersächsischen Wissenschaftsminister Thomas Oppermann.
2002Baubeginn der Ortsumgehung; Planung des Autobahnanschlusses wird fortgesetzt.
201314. November: Unterzeichnung des Zukunftsvertrags zwischen der Stadt Uelzen und dem Land Niedersachsen.
2016Uelzen erhält offiziell den Namenszusatz „Hansestadt“.

Mehr zur Stadtgeschichte finden Sie im Stadtarchiv.