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Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Die Hansestadt gestaltet aktiv ihre Zukunft. Uelzen soll auch künftig ein lebenswerter Wohn-, Arbeits-, und Freizeitort bleiben. Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) werden die Weichen für eine nachhaltige und lebenswerte Stadtentwicklung gestellt.


Warum braucht Uelzen ein Stadtentwicklungskonzept?

Eine Stadt muss frühzeitig planen, um auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Veränderungen reagieren zu können. Uelzen steht dabei in vier zukunftsrelevanten Bereichen vor wichtigen Herausforderungen.

1. Demografischer Wandel

Veränderte Bevölkerungsstrukturen stellen neue Anforderungen an Wohnraum und Infrastruktur

2. Zukunft der Innenstadt

Online-Handel und ein gewandeltes Nutzerverhalten verändern die Rolle des Stadtzentrums

3. Infrastruktur & Wachstum

Demografische Entwicklung und geplante Autobahn A 39 beeinflussen die weitere Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten

4. Klimaschutz

Nachhaltige Lösungen sind notwendig, um die Stadt widerstandsfähiger zu machen

Um Uelzen auf diese Veränderungen vorzubereiten, hat die Hansestadt das ISEK erarbeitet, nachdem es am 3. Juli 2023 vom Rat der Hansestadt Uelzen beschlossen wurde. Es bündelt die wichtigsten Themen der Stadtentwicklung und zeigt, wie diese Herausforderungen in der Kernstadt und den Ortsteilen langfristig angegangen werden sollen.

Den ISEK-Bericht sowie die detaillierten Stadt- und Ortsteilssteckbriefe finden Sie im Download-Bereich.


Wie wird das Konzept umgesetzt?

Im Rahmen des Konzeptes wurden Ziele benannt, die als Leitlinien für die Umsetzung konkreter Maßnahmen dienen: 

  • Wir gewinnen Menschen: familienfreundlich, inklusiv, integrativ, fachkräfteorientiert
  • Wir inspirieren Neues: wirtschaftsstark, innovativ, kulturell, wissensdurstig
  • Wir bewegen Miteinander: soziokulturell, generationenübergreifend, vereinsbasiert, gendergerecht, sensibel
  • Wir kultivieren Natur: ökologisch, ressourcenschonend, schützend, klimaschonend, natürlich
  • Wir planen vorausschauend: suffizient, nachhaltig, digital, flächensparend, interkommunal abgestimmt

Das ISEK gliedert die Stadtentwicklung in sechs zentrale Handlungsfelder.

  • Wohnen und Wohnentwicklung - z.B. Wohnraum zukunftsfähig und passend gestalten
  • Bildung, Soziales und Gesundheit - z.B. Lebensqualität und Teilhabe innerhalb der Region erhöhen
  • Freizeit, Kultur und Tourismus - z.B. Erlebnisse, Begegnung und regionale Identität stärken
  • Wirtschaft, Handel und Gewerbe - z.B. Wirtschaftsstandort zukunftsfähig aufstellen
  • Natur, Land- und Forstwirtschaft - z.B. natürliche Lebensgrundlagen langfristig sichern
  • Mobilität - z.B. bewusste und nachhaltige Fortbewegung fördern
  • Zusätzlich fließen Klimaschutz, Digitalisierung und Inklusion als Querschnittsthemen in alle Bereiche ein.

In jedem Handlungsfeld wurden Stärken, Schwächen und Herausforderungen analysiert. Daraus ergeben sich Aufgaben und Perspektiven, sowie handlungsfeldbezogenen Zielstellungen. Diese Unterteilung erlaubt es, konkrete Maßnahmen besser einordnen und die künftige Entwicklung der Stadt nachvollziehbarer machen zu können.

Die Stadt- und Ortsteilsteckbriefe geben einen detaillierten Überblick über die Ausgangslage und die Entwicklungsperspektiven der einzelnen Stadtgebiete. Auch sie orientieren sich an den Handlungsfeldern des ISEK.

Im folgenden sehen sie einen exemplarischer Stadtteilssteckbrief der Innenstadt.

Exemplarischer Stadtteilssteckbrief der Innenstadt
Exemplarischer Stadtteilssteckbrief der Innenstadt
Exemplarischer Stadtteilssteckbrief der Innenstadt

Mit der Aufstellung eines Masterplans Innenstadt ist bereits eine Schlüsselmaßnahme des ISEKs umgesetzt.

Mehr zum Masterplan Innenstadt

Wohnen und Wohnentwicklung

  • Klimaförderung kommunal umgesetzt: Weitere Unterstützung von Eigentümern und Unternehmern zur Umsetzung klimafreundlicher Maßnahmen, kommunale Wärmeplanung (integrierte Betrachtung von Wohngebieten in Bezug auf Energieverbrauch)
  • Aktivierung innerstädtischer Wohnflächenpotentiale: Reaktivierung Altes Kreishaus und altes Polizeigelände zu Wohnen, Reaktivierung und Sanierung von Leuchtturmobjekten in der Innenstadt (Kaufhalle, Gudesstraße 1)

Bildung, Soziales und Gesundheit

  • Ausbau des Kitaangebots
  • Kinder- und Jugendbeteiligung: Aufbau eines Kinder- und Jugendparlaments, Verstetigung von Beteiligungsstrukturen von Kindern und Jugendlichen

Freizeit, Kultur und Tourismus

  • Kultur, Freizeit und Feste in Uelzen: Fortführung etablierter Feste und Veranstaltungen
  • Kreativszene stärken: Kulturviertel am Schnellenmarkt weiterentwickeln

Wirtschaft, Handel und Gewerbe

  • Masterplan Innenstadt
  • Vorbereitung des Masterplans Gewerbe
  • Smart City: Ausbau der Digitalisierung der Verwaltung

Verkehr und Mobilität

  • Attraktivitätssteigerung von Fuß- und Radverkehr: Radrouten etablieren und ausbauen, Anpassung und Flexibilisierung des Stadtbusangebots

Das ISEK entstand in einem zweijährigen Prozess. Bürgerinnen und Bürger, Fachleute, Politik und Verwaltung haben daran mitgewirkt.

Online-Umfrage
Zu Beginn der Konzeptentwicklung wurden bei einer Online-Umfrage im Jahr 2021 Einschätzungen der Uelzenerinnen und Uelzener zu den Themen und Handlungsschwerpunkten des ISEK gesammelt und ausgewertet.

Hanse-Werkstatt
Bei den Veranstaltungen der Hanse-Werkstatt, die 2021 und 2022 auf dem Herzogenplatz stattfanden, wurden Zwischenergebnisse aus der Erkundungs- und Analysephase des ISEK vorgestellt und Hinweise der Bürgerinnen und Bürger zu zentralen Themen wie Wohnen, Wirtschaft, Bildung, Natur sowie Klima gesammelt.

Kinder- und Jugendbeteiligung
Auch junge Uelzenerinnen und Uelzener brachten ihre Ideen, Wünsche und Sichtweisen zur Zukunft der Hansestadt ein. Mit spielerischen Formaten wie Modellbau, einem City-Quiz und Rollenspielen wurden ihre Anregungen zum ISEK gesammelt.

Auswertung Online Umfrage
(pdf / 13.4 MB)
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Hanse-Werkstatt 1 Dokumentation
(pdf / 10.36 MB)
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 Hanse-Werkstatt 2 Dokumentation
(pdf / 7.83 MB)
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Kinder- und Jugendbeteiligung Dokumentation
(pdf / 10.7 MB)
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Wie geht es weiter?

Das ISEK setzt langfristige Ziele und entwickelt konkrete Maßnahmen für die beschriebenen Handlungsfelder. Es bildet die Grundlage für kommunalpolitische Entscheidungen und hilft bei der Beantragung von Fördermitteln. Um das Konzept fest zu verankern, werden die Maßnahmen schrittweise in die Haushaltsplanung der Hansestadt integriert. 

ISEK-Bericht
(pdf / 13.55 MB)
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Stadtteilsteckbriefe
(pdf / 12.36 MB)
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Ortsteilsteckbriefe
(pdf / 15.85 MB)
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